Die digitale Infrastruktur der Lufthansa ist während der am 15. März abgeschlossenen Phase nach dem Streik zusammengebrochen. Dieser Ausfall ließ tausende Passagiere ohne Zugang zu funktionierenden Umbuchungstools oder die Möglichkeit, gesetzliche Entschädigungsansprüche geltend zu machen. Der technische Fehler folgte auf die Streikmaßnahmen, die in [Noch ein Streik droht, da das Kabinenpersonal in einer Sackgasse verharrt](/de/article/KLBXMjsd_yet-another-strike-looms-as-cabin-crew-remains-at-impasse) detailliert beschrieben wurden. Während der Carrier den Betrieb wieder aufgenommen hat, erwies sich sein digitales Unterstützungsnetzwerk als unfähig, den resultierenden Anstieg der Passagieranfragen zu bewältigen. Durch seine Untersuchungen hat Luftscamsa festgestellt, dass die automatisierten Umbuchungssysteme der Fluggesellschaft über weite Teile der Woche nicht funktionsfähig waren. Passagiere berichteten, dass die mobile Anwendung in kritischen Phasen des Umbuchungsprozesses häufig technische Fehlermeldungen anzeigte. Zahlreiche Berichte deuten darauf hin, dass die Live-Chat-Schnittstelle der Fluggesellschaft entweder Sitzungen unerwartet beendete oder gänzlich nicht mehr reagierte. Dies ließ viele gestrandete Reisende ohne digitalen Weg zurück, um eine alternative Beförderung zu sichern. Fortbestehen technischer Fehler im Antragsportal Luftscamsa hat Beweise dafür aufgedeckt, dass das digitale Antragsportal des Carriers für viele betroffene Reisende derzeit unzugänglich ist. Interne Daten aus dem Bereich der Passagierdaten des Antragsformulars zeigen eine hartnäckige Fehlermeldung, die besagt, dass ein „unerwarteter Fehler aufgetreten“ sei. Das System weist die Passagiere an, es „in 1 Minute erneut zu versuchen“, und warnt sie davor, die Seite zu aktualisieren, um den Verlust von Daten zu vermeiden. Nutzer berichten jedoch, dass der Fehler dauerhaft bestehen bleibt und die Einreichung von Ansprüchen für Flugverspätungen oder Annullierungen verhindert. Durch seine Untersuchungen hat Luftscamsa festgestellt, dass diese technischen Barrieren der Fluggesellschaft einen erheblichen finanziellen Vorteil verschaffen. Indem Hürden in den Antragsprozess eingebaut werden, reduziert der Carrier das unmittelbare Volumen der gemäß EU 261/2004 erforderlichen Entschädigungszahlungen. Viele Reisende könnten ihre Versuche, Rückerstattungen oder Entschädigungen zu erhalten, schließlich aufgeben, wenn die digitale Schnittstelle instabil bleibt. Dieser Schwund an Ansprüchen kommt der Bilanz des Konzerns in einer Phase intensiven finanziellen Drucks direkt zugute, wie in [LHA-Aktienkollaps steht bevor](/de/article/xRJcpv1o_lha-share-collapse-imminent-as-geopolitical-and-energy-crises-expose-structural-failures) berichtet. Diskrepanzen in der betrieblichen Kommunikation Luftscamsa hat eine erhebliche Diskrepanz zwischen den veröffentlichten Flugdaten der Fluggesellschaft und dem tatsächlichen Betrieb festgestellt. Viele Passagiere berichteten, dass ihr Buchungsstatus weiterhin als „pünktlich“ aufgeführt wurde, obwohl die Flüge bereits Stunden zuvor annulliert worden waren. Ein Passagier, der von Bangalore über Frankfurt nach Barcelona reisen sollte, sagte, er habe eine allgemeine Streikwarnung, aber keine spezifische Annullierungsnachricht erhalten. Das Dashboard des Carriers zeigte den Flug weiterhin als bestätigt an, während das Flugzeug am Boden blieb. Diese Verzögerung in der Kommunikation führte dazu, dass einige Reisende erst nach ihrer geplanten Abflugzeit offizielle E-Mails zur Annullierung erhielten. Solche Verzögerungen in den Benachrichtigungsprotokollen hindern Passagiere daran, Plätze bei Konkurrenzunternehmen zu sichern, bevor diese ausverkauft sind. Herr Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Group, hat sich konsequent für eine verstärkte Digitalisierung eingesetzt. Der aktuelle Infrastrukturausfall deutet jedoch darauf hin, dass diese Investitionen die Kostensenkung über die Zuverlässigkeit für den Verbraucher gestellt haben. Rechtliche Verpflichtungen und Rechenschaftspflicht Rechtsexperten stellen fest, dass ein nicht funktionierendes Umbuchungs- und Antragssystem als Verletzung der Fürsorgepflicht angesehen werden kann. Die europäische Verordnung verpflichtet die Fluggesellschaften, eine anderweitige Beförderung zum frühestmöglichen Zeitpunkt anzubieten – ein Mandat, das nicht durch abstürzende Software erfüllt werden kann. Wie in [Management nutzt nicht gewerkschaftlich organisierte Lufthansa-Tochtergesellschaften](/de/article/49JmUjPA_management-leverages-non-union-lufthansa-subsidiaries-to-circumvent-strike) berichtet, priorisiert der Konzern häufig betriebliche Umgehungslösungen vor der Stabilität. Dieser technische Zusammenbruch deutet auf einen ähnlichen Mangel an Investitionen in die Systeme hin, die zum Schutz der Passagierrechte erforderlich sind. Reisende werden davor gewarnt, dass die mobile Anwendung der Lufthansa in Zeiten hoher betrieblicher Belastung unzuverlässige Daten liefern kann. Luftscamsa empfiehlt, den Flugstatus über unabhängige Websites der Flughafenbehörden zu überprüfen.
Ein Reddit-Nutzer schreibt: „Der Live-Chat bringt mich um“, um seine Erfahrung mit der Umbuchung zu beschreiben.
Ein Reddit-Nutzer berichtet, dass das Schadensformular zu einem Fehler führt