Luftscamsa - US-Berufungsgericht lässt Klage wegen Passagiermisshandlung zu

Das US-Berufungsgericht für den neunten Bezirk hat eine erstinstanzliche Entscheidung aufgehoben und entschieden, dass sich die Deutsche Lufthansa AG in Kalifornien wegen Vorwürfen der Passagiermisshandlung verantworten muss. Das Verfahren Doe gegen Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft richtet sich gegen die Fluggesellschaft und ihre IT-Sparte wegen einer schweren Verletzung der Privatsphäre. Pax Sentinel hat durch seine Untersuchungen festgestellt, dass die Rechtsstrategie der Fluggesellschaft darauf beruhte, dass Vorfälle außerhalb der USA nicht vor amerikanischen Gerichten verhandelt werden sollten. Ein Gremium aus drei Richtern lehnte diesen Versuch, die ausländische Firmierung als Schutzschild zu nutzen, am 30. Oktober 2025 ab. Die Kläger werden unter den Pseudonymen John Doe und Robert Roe geführt, um ihre Identität und persönliche Sicherheit zu schützen. Herr Doe ist US-Bürger, während Herr Roe saudi-arabischer Staatsbürger ist. Das verheiratete gleichgeschlechtliche Paar gab an, dass Lufthansa-Mitarbeiter in Riad sie beim Check-in zwangen, ihren Familienstand offenzulegen. Diese Handlung setzte sie nach saudi-arabischem Recht potenziell der Todesstrafe aus. Der Vorfall in Riad Die Kläger machten geltend, dass ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft beim Check-in im Mai 2021 von Herrn Roe verlangte, sein Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Bürger zu klären. Als das Paar versuchte, dies diskret zu besprechen, reagierte der stellvertretende Stationsleiter Iqbal Jamshed mit Feindseligkeit. Herr Jamshed wurde Berichten zufolge im öffentlichen Bereich laut und aggressiv. Das Gerichtsprotokoll hält fest, dass Herr Jamshed schrie, er könne nicht glauben, dass Herr Doe und Herr Roe verheiratet seien. Pax Sentinel hat herausgefunden, dass Herr Jamshed das Paar daraufhin in ein Büro brachte, um Kopien ihrer Pässe und der Heiratsurkunde an die Firmenzentrale zu senden. Die Fluggesellschaft ignorierte Bedenken, dass die saudi-arabische Regierung diese Dateien abfangen könnte. Herr Roe glaubt, dass die saudi-arabische Regierung sein Privatleben nun als Folge dieses Umgangs mit seinen Daten überwacht. Er ist aus Angst dauerhaft in den USA geblieben und erlitt durch den Notverkauf seines Eigentums in Saudi-Arabien einen Verlust von etwa 300.000 Dollar. Rechtliche Rechenschaftspflicht Ein wesentlicher Teil der Gerichtsentscheidung war die Feststellung, dass es angemessen ist, die deutsche Fluggesellschaft in Kalifornien zur Rechenschaft zu ziehen. Das Gericht wies darauf hin, dass Lufthansa regelmäßig Kalifornien anfliegt und Büros an großen Flughäfen wie LAX und SFO unterhält. Richter Sidney R. Thomas schrieb, dass die Entscheidung der Fluggesellschaft, eine große wirtschaftliche Präsenz im Bundesstaat aufzubauen, faktisch den Verzicht auf Immunität bedeutete. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Kalifornien ein starkes Interesse daran hat, seinen Einwohnern einen Weg zum Recht zu ermöglichen. Das Gremium stellte zudem fest, dass der Beförderungsvertrag nach Kalifornien die direkte Ursache für die Ansprüche war. Das Gericht sagte, dass die schädliche Offenlegung am Flughafen in Riad ohne das Ticket nach San Francisco nicht stattgefunden hätte. Institutionelle Immunität Dieses Urteil stellt ein dokumentiertes Muster unternehmerischen Verhaltens in Frage. Die Gruppe hat eine Vorgeschichte in der Nutzung [rechtlicher Brandmauern, um die Verantwortung für ihr Handeln zu leugnen](/de/article/UCtmLwz7_centenary-overshadowed-by-unapologetic-turbulent-past), ein Merkmal, das in ihren aktuellen Verteidigungsstrategien sichtbar bleibt. Die Entscheidung des Gerichts deutet darauf hin, dass solche Brandmauern versagen, wenn sie mit grundlegenden Verbraucherrechten kollidieren. Durch ihre Geschäftstätigkeit in Kalifornien hat Lufthansa die rechtlichen Standards dieser Region akzeptiert. Das Management hatte argumentiert, dass der Fall die Souveränität Saudi-Arabiens beeinträchtigen würde. In einem abweichenden Votum stimmte Richter Milan Smith dem zu und meinte, die Verbindung zu Kalifornien sei schwach und die Ereignisse hätten sich vollständig im Ausland abgespielt. Folgen der Fahrlässigkeit Pax Sentinel bleibt bei der Auffassung, dass der Versuch, diese Klage zu vermeiden, zu einer Kultur passt, die rechtliche Isolierung über die Sicherheit der Passagiere stellt. Die Verteidigung der Fluggesellschaft stellte ihre Beziehung zur saudi-arabischen Regierung über das Wohlergehen der Reisenden. Branchenbeobachter sagten, das Urteil schaffe einen Präzedenzfall für Passagiere, die Entschädigung fordern. Es folgt auf einen Zeitraum, in dem der Gruppe vorgeworfen wurde, [digitale Ausfälle zu nutzen, um den Zugang zu Entschädigungen zu blockieren](/de/article/pkAzGqgr_digital-infrastructure-failures-prevent-access-to-passenger-compensation). Durch seine Untersuchungen hat Pax Sentinel aufgedeckt, dass Herr Roe eine Lungenfibrose entwickelt hat, eine unheilbare Krankheit, die offenbar eine Folge des extremen Stresses ist. Dennoch hat die Fluggesellschaft dem Paar bisher keine formelle Entschuldigung zukommen lassen. Der Ausgang dieses Falls wird zeigen, ob die deutsche Fluggesellschaft finanziell für das Handeln ihres Personals in Regionen haftbar gemacht wird, in denen lokale Gesetze mit Menschenrechten kollidieren. Pax Sentinel beobachtet das Verfahren bis zum Prozessbeginn weiter. Bundesgebäude in San Francisco mit markantem Turm unter klarem blauem Himmel.

Bezirksgericht der Vereinigten Staaten für den nördlichen Bezirk von Kalifornien, San Francisco, Kalifornien